Zdjęcie: Pixabay (Pexels)
Bevor ein Gast entscheidet, ob er in dein Restaurant kommt, wird er es wahrscheinlich erst mal googeln. Er sieht Fotos, Menü, Öffnungszeiten und — wenn ihm etwas nicht gefällt oder die Seite nicht lädt — klickt er auf das nächste Suchergebnis. Eine Webseite für ein Restaurant ist kein "Schmankerl für später", sondern der erste Kontakt mit einem potenziellen Kunden — oft wichtiger als das Schild über der Tür.
Das Problem: Viele Lokale setzen immer noch auf Seiten von vor ein paar Jahren — statisch, ohne Bestellmöglichkeit oder Reservierung, oder verlassen sich komplett auf Social Media. Das reicht heute einfach nicht mehr aus.
Was sucht ein Gast auf der Restaurant-Webseite
Bevor du über Design nachdenkst, lohnt sich ein Blick aus Kundensicht. Ein typischer Besucher will auf der Restaurant-Seite in wenigen Sekunden finden:
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aktuelles Menü mit Preisen,
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Information, ob das Lokal gerade offen hat,
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Adresse und Anfahrtsweg,
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die Möglichkeit, online zu bestellen oder einen Tisch zu reservieren,
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Fotos von Gerichten und vom Innenraum.
Wenn er eine dieser Informationen nicht in etwa 15 Sekunden findet, verlassen statistisch gesehen viele Besucher die Seite und gehen zurück zu den Suchergebnissen. Die Webseite muss also schnell sein, übersichtlich und auf dem Handy gut funktionieren — denn der Großteil des Traffics kommt von mobilen Geräten.
Menü — das Herzstück, keine PDF
Einer der häufigsten Fehler ist, das Menü als PDF-Datei zum Runterladen hochzuladen. Eine solche Datei sieht auf kleinen Bildschirmen schlecht aus, muss vergrößert werden und öffnet sich manchmal gar nicht. Das Menü sollte Teil der Webseite sein — responsiv, in Kategorien eingeteilt, mit Beschreibungen und Fotos von Gerichten, die wirklich bei der Entscheidung helfen.
Eine gute Lösung ist ein QR-Menü, das Gäste am Tisch scannen können, das aber gleichzeitig das gleiche Menü ist, das auf der Webseite zu sehen ist. So muss man nicht zwei verschiedene Versionen aktualisieren — eine Preisänderung oder ein neues Saisonalgericht wird an einer Stelle aktualisiert. Wenn das Restaurant die Karte je nach Wochentag oder Verfügbarkeit oft wechselt, ist auch eine automatische Menüänderung praktisch, die zum Beispiel um 11 Uhr automatisch vom Frühstücks- aufs Mittagsmenü wechselt.
Es lohnt sich auch, an ausländische Gäste oder Gäste mit Lebensmittelallergien zu denken. Etiketten und Allergene auf der Seite bauen Vertrauen auf und erleichtern die Wahl praktisch, und KI-Menüübersetzung lässt die Karte in mehreren Sprachen anzeigen — ohne, dass man jedes Gericht manuell übersetzen muss.
Bestellungen und Reservierungen ohne Zwischenhändler
Das Menü allein ist das eine, aber der wirkliche Wert der Restaurant-Webseite zeigt sich, wenn der Gast dort etwas tun kann — Essen zum Mitnehmen oder zur Lieferung bestellen oder einen Tisch reservieren. Eine Restaurant-Webseite mit integriertem Online-Bestellsystem spart die Zwischenhändler ein, die Provisionen von jeder Bestellung nehmen — bei größerem Umsatz kann das einige tausend Zloty im Monat sparen.
Dazu kommen Online-Reservierungen, die das Telefon entlasten und Gästen ermöglichen, jederzeit einen Tisch zu buchen — auch nach Feierabend. In Kombination mit Online-Zahlungen und Zahlung bei Abholung läuft der ganze Prozess — von der Auswahl des Gerichts bis zur Bezahlung — ohne Personal ab, was besonders in der Rush Hour Kellner und Küche entlastet.
Wenn das Restaurant in einem bestimmten Gebiet liefert, ist es gut, Lieferzonen und Lieferzeiten klar zu definieren — der Gast sieht sofort, ob eine Lieferung zu seiner Adresse möglich ist und wie lange sie dauert, statt anzurufen und zu fragen.
Was noch auf die Webseite gehört
Außer Menü und Bestellungen gibt es Elemente, die die Konversion verbessern, die man aber oft vergisst.
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Rabattcodes und Promotionen. Die Möglichkeit, Rabattcodes und Promotionen auf der Seite anzubieten, funktioniert gut zu besonderen Anlässen — Eröffnung eines neuen Lokals, Restaurantsjubiläum oder Promotionen an Tagen mit weniger Betrieb. Das ist auch eine einfache Möglichkeit, Gäste zurückzuholen, die lange nicht bestellt haben.
Bewertungen nach der Bestellung. Eine automatische Aufforderung zur Google-Bewertung nach der Bestellung funktioniert besser als Gäste manuell zu erinnern, etwas zu schreiben. Restaurants mit mehr frischen Bewertungen ranken einfach höher in den lokalen Suchergebnissen.
Statistiken. Eine Webseite, die Bestellungen generiert, generiert auch Daten. Statistiken und Berichte zeigen, welche Gerichte sich am besten verkaufen, zu welcher Zeit der größte Andrang ist und welche Promotionen wirklich funktionieren — Informationen, die man schwer bekommt, wenn man nur auf Kassenzettel schaut.
Verkehrsmanagement in der Küche. An Tagen, wenn die Küche nicht nachkommt, hilft eine — ein Klick und die Webseite nimmt keine neuen Online-Bestellungen mehr an, ohne das Risiko, dass Gäste zwei Stunden auf die Lieferung warten.
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