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Die meisten Gäste schauen sich die Website eines Restaurants an, bevor sie sich zum Essen anmelden oder ein Mittagessen ins Büro bestellen. Das tun sie nicht aus Nostalgie — sie wollen schnell das Menü, Preise, Öffnungszeiten sehen und im Idealfall gleich eine Bestellung aufgeben oder einen Tisch reservieren. Wenn die Website das nicht ermöglicht, ist der Gast in wenigen Sekunden zurück bei der Suchmaschine und schaut sich die nächste Seite an. Deshalb ist eine Restaurant-Website kein Zusatz zur Geschäftstätigkeit — es ist einer der Hauptverkaufskanäle, neben dem Gastraum und der Lieferung über Aggregatoren.
Was Gäste von einer Restaurant-Website erwarten
Bevor wir uns in technische Details vertiefen, lohnt es sich, das aus der Perspektive eines Gastes zu betrachten, der den Namen Deines Restaurants in Google eingibt oder nach "Pizzeria in der Nähe" sucht. Diese Person möchte in wenigen Sekunden finden:
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aktuelles Menü mit Preisen (am besten nicht in PDF-Form, die man auf dem Handy vergrößern muss),
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Informationen, ob das Lokal gerade offen ist,
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Möglichkeit, online zu bestellen oder einen Tisch zu reservieren, ohne anzurufen,
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Adresse, Karte und Kontaktdaten.
Wenn die Website das nicht sofort auf dem ersten Bildschirm zeigt, schließt der Gast die Seite. Statistiken über den Traffic auf Restaurant-Websites zeigen, dass über 70% der Zugriffe von Handys kommen — deshalb ist wichtig, wie die Website auf dem kleinen Bildschirm aussieht und funktioniert, viel mehr als die Desktop-Version.
Ein Menü, das sich selbst aktualisiert
Das klassische Problem vieler Gastronomie-Websites: ein PDF-Menü von vor einem halben Jahr hochgeladen, mit Preisen, die nicht mehr stimmen, und Gerichten, die der Küchenchef nicht mehr macht. Der Gast sieht das sofort und verliert das Vertrauen, bevor er anruft oder vorbeikommt.
Eine bessere Lösung ist ein Menü, das mit der Küche lebt — Saisongerichte erscheinen und verschwinden automatisch, und die Kellner müssen sich nicht merken, etwas "von der Karte zu nehmen" zu einer bestimmten Zeit. Automatische Menüänderungen ermöglichen es, zum Beispiel ein Frühstücksmenü bis 12:00 Uhr einzustellen, und dann zur Mittagskarte zu wechseln — ganz ohne manuelle Eingriffe. Das Gleiche gilt für Wochenend-Promotions oder Tagesgerichte.
Es lohnt sich auch, an Gäste mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten zu denken — Etiketten und Allergene für Gerichte auf der Menü-Seite sind nicht nur praktisch, sondern erleichtern die Kaufentscheidung deutlich und sind oft eine Anforderung, die Kunden vor der Bestellung haben.
Online-Bestellungen ohne Vermittler
Aggregatoren wie Uber Eats oder Glovo nehmen eine Provision, die oft 20–30% des Bestellwerts ausmacht. Eine eigene Website mit Online-Bestellsystem ermöglicht es, einen Teil dieses Verkehrs direkt zu sich zu leiten — ohne Gebühren für Dritte. Online-Bestellungen in Echtzeit bedeuten, dass der Gast den Status seiner Bestellung sieht, und Du in der Küche bekommst sie sofort, ohne auf einem Zettel nachzuschreiben oder am Telefon zu notieren.
Dazu kommt die Frage der Zahlung — wenn der Gast dem Boten bar bezahlen muss oder anrufen muss, um eine Kartennummer zu geben, werden einige Bestellungen einfach nicht zustande kommen. Online-Zahlungen und Zahlungen bei Abholung verkürzen diesen Weg auf wenige Klicks, und Du hast das Geld auf dem Konto, bevor das Essen die Küche verlässt.
Wenn das Restaurant nur in einem bestimmten Gebiet liefert, lohnt es sich, das klar auf der Website zu kommunizieren — nichts frustriert einen Gast mehr als ein ganzes Bestellformular auszufüllen und am Ende die Meldung "außerhalb des Liefergebiets" zu sehen. Lieferzonen und Lieferzeiten ermöglichen es, das einmal einzustellen und sicherzustellen, dass die Boten nicht dorthin fahren, wo sie nicht in angemessener Zeit ankommen.
Reservierungen ohne Telefon
Nicht jeder Gast möchte Essen bestellen — manche suchen einfach nach einem Tisch für Freitag- oder Samstagabend. Das Telefon ist zu Stoßzeiten in der Regel besetzt, und das Personal hat zwischen Mahlzeiten keine Zeit, Anrufe entgegenzunehmen. Online-Reservierungen lösen dieses Problem — der Gast wählt einen Termin und die Anzahl der Personen, und Du siehst das im System, ohne einen Kellner von der Bedienung abzuziehen.
Gutscheincodes und Promotionen
Eine Website ist auch ein gutes Medium, um Kundentreue aufzubauen. Gutscheincodes und Promotionen können bei der ersten Online-Bestellung, als Teil einer Geburtstagsaktionen oder bei einer Zusammenarbeit mit einem lokalen Influencer genutzt werden — es reicht ein eindeutiger Code, der verfolgt, woher der Traffic kommt und wie viele Bestellungen er wirklich generiert hat.
Bewertungen, die Vertrauen aufbauen
Ein neuer Gast, der das Restaurant vorher nicht kannte, schaut normalerweise vor der Entscheidung Google-Bewertungen an. Je mehr aktuelle, konkrete Rezensionen es gibt, desto größer ist die Chance, dass er sich für Dein Lokal entscheidet. Google-Bewertungen nach Bestellungen sind ein einfacher Mechanismus — der Gast, der gerade gegessen hat und zufrieden war, erhält eine Erinnerung, eine Bewertung zu hinterlassen, genau wenn die Freude noch frisch ist, nicht drei Tage später, wenn er es längst vergessen hat.
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